Weltgestalten
Ausgezeichnet für den Zeitraum 2012/2013
Offizielles Dekade-Projekt der Woche 09.04.2012 bis 15.04.2012
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Das Projekt wurde entwickelt als eine kollektive, partizipative Fragestellung, wie verantwortungsvolles sozial und ökologisch vertretbares Design aussehen kann. Dabei soll es allerdings nicht bei der bloßen Formulierung von Vorstellungen bleiben, sondern es sollen gemeinsam Designprodukte des Alltags erzeugt werden.
In der praktischen Herangehensweise ergeben sich konkrete Probleme wie der Umgang mit Ressourcen, Produktion von Müll, Transportwege, Möglichkeiten und Grenzen von Re-/Up- und Downcycling bis hin zu Arbeitsbedingungen bei der Herstellung. Den Schülern sollen Designgrundlagen näher gebracht, der Zugang zum Rapid Manufacturing, dessen Nutzen für nachhaltige Produktion, nachhaltigen Konsum und die Reflektion von Lebensformen eröffnet werden. Gemeint ist damit die technische Möglichkeit, mit computergesteuerten Maschinen Bauteile oder ganze Produkte direkt aus digitalen Daten herzustellen.
Diese Form der Produktion ermöglicht es, auch komplexe Produkte selbst herzustellen und Konsum von großen Herstellern unabhängig zu machen. Ziel des Projekts ist daher auch weniger die Entwicklung fertiger Produkte, sondern das Erfahrbarmachen von Visionen. Im Rahmen des Entwurfprozesses, der die Zusammenhänge zwischen industrieller Produktion und Nachhaltigkeit greifbar darstellen möchte, soll ein grundlegendes Verständnis für die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit Ressourcen aufgebaut werden.
In Workshops und Praxismodulen werden Tätigkeiten angeboten, die für den Designprozess relevant sind, z.B. Brainstorming, Zielgruppenanalyse, Kontextanalyse, Zeichnen und das Herstellen von einfachen Prototypen. In einer zweiten Projektphase werden die Vorarbeiten in Entwürfen zusammengeführt. Die fertigen Produkte werden öffentlich präsentiert.
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