Die UN-Dekade in Deutschland
© DUK/StudnarBildende
Die Vereinten Nationen (UN) rufen eine Dekade aus, wenn sie ein weltweit bedeutsames Thema als besonders wichtig einschätzen, bisher aber noch nicht genug dafür getan wurde. BNE ist ein solches Thema. Daher haben die UN die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erklärt. Ihr Ziel: das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu verankern. Die UN-Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, dafür besondere Anstrengungen zu unternehmen. Die UNESCO – die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation – koordiniert die Umsetzung der Dekade auf internationaler Ebene. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) übernimmt diese Aufgabe für die deutschen Aktivitäten.
Zahlreiche Organisationen aus Politik und Zivilgesellschaft engagieren sich für die Ziele dieser Bildungsoffensive. Die DUK hat ein Nationalkomitee einberufen, das die Umsetzung der Dekade in Deutschland plant. Die Expertinnen und Experten aus diesem Gremium entscheiden auch über die Auszeichnung der Dekade-Projekte, Maßnahmen und Kommunen.
Am Runden Tisch treffen sich einmal im Jahr rund 130 Mitglieder, um über die inhaltliche Ausgestaltung der Dekade zu beraten. In Ergänzung hierzu gibt es Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen.
Eine Koordinierungsstelle mit Büros in Bonn und Berlin begleitet die Arbeiten der unterschiedlichen Akteure.
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